One of my recent baking/cooking passions is bread. I love making & baking buns, ciabatta, bread rolls… and I love eating fresh bread. When it comes out of the oven, is warm and soft and you eat it with some melted butter or just enjoy its pure taste- that’s heaven!

But unfortunately there are also some things that I don’t like about making bread at home. One of the problems (I used to have) is that homemade bread seemed to taste always the same. Even if I tried out a new recipe or variated an old one, it always seemed to be the same 2, 3 kinds of bread. The second disadvantage is that fresh bread is great and soft if you eat it when its, fresh and just out of the oven. But when you want to eat it the next day, even if you baked it in the evening of the day before, it always, always is hard and not soft at all.

Problem 1: Solved – I wished for a great, new cookbook with about 70 bread recipes from the German blogger Lutz Geißler (“Das Plötz-Prinzip! Brot backen in Perfektion”) that I got for my birthday.
Problem 2: Seemed very difficult since I really can’t and wan’t to use all the additives the industry uses (I recently read an article about Germany’s bread industry and it was horrible – often there are 20 additives in one single bread bun!). But now, also with the help of this new book and its great author Lutz Geißler, I succeeded in making bread buns that where soft and great for 3 (!) days! 🙂 I already tried 3 different recipes and they were all great, but the last one I tried (the multigrain buns) were AMAZING. They were soft for 3 days, tasted perfect and looked like the ones in the book. The book’s trick is to let the bread leaven for 24 hours. But with these buns I tried to let it leaven a bit less to provide you a faster and easier recipe – and they were perfect, too (but if you have time you can absolutely let them leaven for 24 hours, I did it with another bread some days ago).

Recipe for about 10 multigrain buns

Ingredients:

  • 320 g wheat flour
  • 70 g spelt flour
  • 70 g rye flour
  • 310 ml water
  • 10 g salt
  • 2 g dried-yeast
    (if you have more time to let the bread leaven, use less yeast,
    if you have less time, use a bit more yeast)
  • 10 g olive oil
  • a few drops of vinegar

Method:

  1. Dissolve the yeast in the water. Add all the ingredients and knead them into a smooth dough. 
  2. Let it leaven for a whole afternoon, if you can (about 5-6 hours) – but you can also let it leaven less or more time, the longer you let the dough leaven, the softer and fluffier your bread will be.
  3. After letting the dough leaven, knead it one more time. Let it leaven again for about 2-3 hours.
  4. Knead it one last time, but this time do it with more care. Form 10 triangular bread buns (that is kind of easy if you form a long roll and cut out triangles of the dough).
    Let the buns leaven for another hour. About 15 minutes before baking them, preheat the oven to 250 ° C with the baking tray in it.
  5. Put the buns on the hot baking tray and bake them for about 15 minutes at 230 ° C. In the last two minutes, open the door of the oven for a few seconds to let the steam out and change from top and bottom heat to hot air.

Your bread buns are now finished – eat them right now, for breakfast or even in the next days. Enjoy and stay tuned for more recipes from my new book! 


Eine meiner erst vor Kurzem entdeckten Küchenpassionen ist Brotbacken. Wenn es noch warm aus dem Ofen kommt, weich und fluffig, und man geschmolzene Butter daraufstreicht oder einfach nur den puren Geschmack des frischen Brotes genießt – das ist himmlisch!

Aber leider gibt es auch einige Nachteile und nicht nur Vorteile des Brotbackens. Das erste Problem ist, dass hausgemachtes Brot für mich bis jetzt immer gleich schmeckte. Auch wenn ich ein neues Rezept ausprobierte oder ein altes variierte, schien immer alles sehr ähnlich zu schmecken – immer die 2, 3 gleichen Brote eben. Der zweite Nachteil bei hausgemachtem Brot ist, dass es lecker und fluffig ist, wenn es frisch aus dem Ofen kommt, aber leider schon nach einigen Stunden oder spätestens am Tag danach schon sehr hart und nicht mehr fluffig ist.

Problem Nummer eins habe ich gelöst, indem ich mir ein supertolles neues Kochbuch zum Geburtstag gewünscht habe: Das neue und total angesagte Brotbackbuch des deutschen Foodbloggers Lutz Geißler (“Das Plötz-Prinzip! Brot backen in Perfektion”).
Aber Problem Nummer zwei schien sehr schwierig zu lösen, weil ich nun mal nicht künstliche Zusatzstoffe verwenden kann und vor allem will, wie es die Industrie leider aber macht (vor Kurzem habe ich einen erschreckenden Artikel über die deutsche Brotindustrie gelesen – bis zu 20 Zusatzstoffe teilweise in einem einzigen Brötchen…). Aber nun, wiederum mit Hilfe dieses tollen Buches, habe ich es endlich (zum ersten Mal!) geschafft, Brötchen zu machen, die wirklich weich und superlecker für ganze 3 Tage waren!
Ich habe nun schon 3 verschiedene Rezepte aus diesem Buch probiert, die alle super waren. Doch das allerbeste waren die Mehrkornbrötchen – sie schmeckten super, sahen toll aus, genau wie im Buch, und waren richtig lange schön weich und fluffig. Das Prinzip des Buches sind ganz wenig Hefe und ganz lange Zeiten zum Aufgehen des Teiges. Ich habe auch ausprobiert, die Teige wie im Buch 24 Stunden aufgehen zu lassen, doch für dieses Rezept habe ich den Teig etwas weniger gehen lassen, damit ich euch ein etwas schnelleres und einfacheres Rezept zeigen kann. Auch so sind es die besten Brötchen, die ich wohl je gemacht habe (so sagt man ;)).

Rezept für ca. 10 Mehrkornbrötchen:

Ihr braucht:

  • 320 g Weizenmehl
  • 70 g Roggenmehl
  • 70 g Dinkelmehl
  • 310 g Wasser
  • 10 g Salz
  • 2 g Hefe (wenn ich den Teig länger aufgehen lasst, benutzt weniger Hefe; ansonsten, wenn ihr ihn weniger lange gehen lasst, benutzt etwas mehr)
  • 10 g Olivenöl
  • einige Tropfen Essig

So geht’s:

  1. Die Hefe im Wasser auflösen. Dann alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig nun am besten mindestens 5-6 Stunden aufgehen lassen – natürlich könnt ihr ihn auch länger oder weniger lange aufgehen lassen – je länger er aufgeht, desto fluffiger und weicher werden eure Brötchen später.
  3. Nach dem Aufgehen knetet ihr den Teig nochmal richtig gut durch und lasst ihn dann nochmal für 2-3 Stunden aufgehen.
  4. Nun ein letztes Mal kneten – dieses Mal etwas vorsichtiger – und 10 dreieckige Brötchen aus dem Teig formen. Das geht am einfachsten, wenn ihr eine Rolle aus dem Teig formt und dann Dreiecke zuschneidet.
  5. Nun die einzelnen Brötchen nochmal für ca. 1 Stunde aufgehen lassen. 15 Minuten bevor ihr sie in den Backofen schiebt, den Ofen auf 250 °C vorheizen (mit dem Blech darin).
  6. Die Brötchen auf das heiße Blech geben, ca. 15 Minuten bei 230 °C backen. In den letzten 2 Minuten für ein paar Sekunden die Ofentür öffnen, um den Dampf herauszulassen und mit Heißluft fertigbacken (anstatt mit Ober- Unterhitze).

Eure Brötchen sind nun fertig – esst sie zum Frühstück  oder gleich nach dem Backen, wenn sie noch warm sind! Es folgen in Zukunft sicher noch mehr Rezepte aus meinem tollen neuen Buch 🙂 

 

 

 

4 thoughts on “Fresh Multigrain Buns – How I Solved the 2 most Common Bread Problems

  1. Das mit den vielen Zusatzstoffen wusste ich (leider) noch gar nicht! Da werd ich mich wohl auch mal an das Brotbacken wagen. Danke für das teilen des Rezepts, da ist man gleich motiviert los zu backen!

     
    • Ich wusste es bisher auch nicht, aber leider ist es tatsächlich so. Falls es dich interessiert: das war ein Artikel auf Stern.de 🙂 Vielen Dank, darüber freue ich mich sehr!

       
  2. Sehr schöner Post! Ich hab das Brot backen auch grad erst für mich entdeckt.. und tatsächlich erst eine einzige Sorte gebacken.. weil sie mir einfach so gut schmeckt und gesund ist 🙂 aber ich werde in der Zukunft bestimmt noch weitere Rezepte ausprobieren 🙂

    Nina von Pearlsheaven

     
    • Vielen Dank! 🙂 jetzt mit meinem neuen Buch voller Ideen habe ich endlich verschiedene Rezepte ausprobiert – trotzdem mache auch ich immer wieder meine 2,3 bewährten, leckeren Rezepte 😊😉

       

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