“Crostoli”, “Chiacchiere” and so on… There are many names for this carnival treat, that is traditionally made all over Italy in carnival season, but has a different name in every part of the country. In the North and especially in my hometown in Southtyrol, they’re usually called Crostoli.

I usually don’t deep-fry, but I had to make either Krapfen or Crostoli for carnival (even if carnival is not such a special day to me). But in February, I like to make a traditional dish or sweet treat. This year, I tried to make Crostoli for the first time ever, after I got a really easy recipe from a colleague of my mum’s.

Not that bad for the first time, are they? And they do taste really good and really not greasy or just deep-fried at all. I shared the Crostoli with friends, colleagues and family and everybody loved them. Best is, if you have a pasta machine (one of the most important tools in my kitchen), if not, you have to be careful to really roll out the dough well, so that it is really thin and almost transparent – that’s what makes the Crostoli light like a cloud, not heavy like a deep-fried piece of dough.

Recipe for about 4 plates of Crostoli

Ingredients:

  • 600 g flour
  • about 230 g sugar
  • 3 eggs
  • 50 g melted butter
  • some vanilla extract
  • 120 ml white wine

Method:

  1. Combine all the ingredients, the dough mustn’t be sticky, otherwise you can’t use your pasta machine afterwards.
  2. Take small amounts of the dough, roll them out with your pasta machine or by hand.
  3. Cut in small rectangles and make 2 smaller cuts in the middle of each Crostolo, that’s what makes them light and gets them lots of air pockets.
  4. Deep-fry them in hot oil, put them on a kitchen towel and, when cool, dust with some icing sugar.

Unzählige Namen für dieselbe Spezialität: “Crostoli”, “Chiacchiere”,… Diese italienische Faschingsspezialität ist eine Tradition, die es eigentlich in ganz Italien gibt, die aber überall anders heißt. Im Norden, vor allem in meiner Heimatstadt in Südtirol, heißen sie eben Crostoli. Es handelt sich um kleine Teigstücke, die wie auch unsere traditionellen Krapfen, frittiert und mit Puderzucker bestäubt zu Karneval serviert werden.

Eigentlich bin ich persönlich kein Fan von Frittieren, bei uns zu Hause gibt’s Frittiertes so gut wie nie – die paar Mal im Jahr kann ich an einer Hand abzählen. Aber ich wollte, wie jedes Jahr im Februar, etwas Typisches machen, am besten etwas Süßes. Dieses Jahr sind’s eben diese Crostoli geworden, zum allerersten Mal. Das Rezept habe ich von einer Kollegin meiner Mutter bekommen, meiner Mama hat’s so gut geschmeckt, dass sie gleich nach dem Rezept gefragt hat und so kam es jetzt heuer dazu!

Nicht so schlecht für’s erste Mal, was sagt ihr? Und sie schmecken wirklich lecker, gar nicht fettig oder super-schwer. Natürlich haben wir sie ein bisschen verteilt bei Freunden und Familie und alle liebten sie. Am besten ist es natürlich, wenn ihr eine Nudelmaschine habt (eines der wichtigsten Geräte und eine der besten Investitionen in meiner Küche), aber ihr könnt den Teig natürlich auch von Hand ausrollen. In dem Fall müsst ihr nur beachten, dass ihr in wirklich sehr dünn (sodass er fast durchsichtig ist) ausrollt, denn nur dann schmecken eure Crostoli leicht wie Wolken und nicht wie ein schweres, frittiertes Teigstück!

Rezept für ca. 4 Teller

Ihr braucht:

  • 600 g Mehl
  • 230 g Zucker
  • 3 Eier
  • 50 g geschmolzene Butter
  • etwas Vanilleextrakt
  • 120 ml Weißwein

So geht’s:

  1. Alle Zutaten gut verkneten, der Teig darf nicht klebrig sein, sonst könnt ihr ihn nachher nicht gut ausrollen.
  2. Nehmt immer einen kleinen Teil des Teigs und rollt ihn mit der Nudelmaschine oder per Hand sehr dünn aus.
  3. Schneidet die Teigstreifen nun in schmale Rechtecke, macht zusätzlich zwei Schnitte in die Mitte von jedem Crostolo – nur so bekommt er später schöne Luftbläschen und wird leicht.
  4. Die Crostoli in heißem Öl ausbacken, auf Küchenpapier abtropfen lassen und zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.

 

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